1992 verließen die zweiundzwanzig größten Klubs des englischen Fußballs die jahrhundertealte Football League und schufen etwas im Sport nie Dagewesenes: eine Liga, die von Anfang an darauf ausgelegt war, den Wert des Live-Fernsehens zu erschließen. Dieses Buch erzählt, wie sich diese Wette auszahlte. Es begleitet Alex Fergusons Manchester United von der Krise zur Dynastie, Arsène Wengers Arsenal und die taktische Revolution, die er vom Kontinent mitbrachte, sowie den Zustrom von Spielern und Trainern aus aller Welt nach dem Bosman-Urteil, das Fußballern die freie Wahl ihres Vereins ermöglichte. Es zeichnet den Sky-Sports-Vertrag nach, der die frühen Ambitionen der Liga finanzierte, die Ankunft von Roman Abramowitsch bei Chelsea 2003 und die Verwandlung von Manchester City nach der Übernahme des Klubs durch Scheich Mansour aus Abu Dhabi im Jahr 2008. Um 2023 erreichten die Einnahmen der Premier League rund sieben Milliarden Euro und übertrafen damit jeden anderen nationalen Wettbewerb der Welt bei weitem. Doch das Buch feiert nicht unkritisch: Es untersucht Ticketpreise, ausländisches Eigentum und die Spannung zwischen lokaler Identität und globalem Publikum. Am Ende steht eine klare Antwort auf eine Frage: wie England eine kriselnde nationale Liga in das meistgesehene Sportprodukt der Welt verwandelte.
1992 verließen die zweiundzwanzig größten Klubs des englischen Fußballs die jahrhundertealte Football League und schufen etwas im Sport nie Dagewesenes: eine Liga, die von Anfang an darauf ausgelegt war, den Wert des Live-Fernsehens zu erschließen. Dieses Buch erzählt, wie sich diese Wette auszah...