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Dämon herbeirufen, um entführte Schwester zu finden? Erledigt. Ihn mit Magie kontrollieren? Erledigt. Seinen Verführungsversuchen widerstehen? Mist.
Hexe Merle MacKenna kann einen scharfzüngigen, sündhaft heißen Dämon nicht gebrauchen – schon gar nicht einen, der ebenso irritierend wie unwiderstehlich ist. Als aber ihre Schwester spurlos verschwindet, muss sie einen Pakt mit Rhun abschließen, einem Dämon mit dunkler Vergangenheit und einem Talent dafür, sie zu provozieren.
Rhuns Plan ist simpel: die sturköpfige Hexe verführen, ihre Magie stehlen und sich aus dem Staub machen. Da ist nur ein Problem – Merles inneres Feuer lodert so hell wie sein eigenes, und je mehr Zeit er mit ihr verbringt, desto weniger möchte er ihr entkommen.
Während die Uhr tickt und Gefahr von außen droht, stellt Merle sich die Frage: Kann sie ihre Schwester retten, ohne ihr Herz an das eine Wesen zu verlieren, dem sie niemals vertrauen durfte?
Tropes:
Enemies to Lovers, He Falls First, Fast Burn, Forced Proximity
Nadine Mutas schreibt Liebesromane, die gleichermaßen lustig und feurig sind. Sie hat mit ihren Büchern mehrere Preise gewonnen, aber leider noch keinen Jahresvorrat an Kaffee.
Nachdem sie Fächer studiert hat, die zwar Spaß machen, aber weniger geeignet sind, um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen (Japanologie und Indologie), hat sich Nadine dazu entschlossen, ihre verrückten Fantasien auszuleben, für deren Niederschrift sie sogar bezahlt wird. Normalerweise kann man sie aus der Reserve locken, indem man mit ihr ein Gespräch über Sprachen beginnt (Stichworte: Indoeuropäische Familie; Beziehung zwischen Sanskrit und Altgriechisch), und dann kann man sie eine Stunde lang dabei beobachten, wie sie sich darüber ereifert.
Sie lebt in Deutschland mit ihrer College-Liebe, ihrer geliebten kleinen Dämonenbrut und drei schwarzen Katzen, die darauf versessen sind, sie zu Tode zu knuddeln (Klarstellung: Ihr Mann und ihre Kinder wollen sie lieber lebend. Bei den Katzen ist sie sich da nicht so sicher.) Wenn sie nicht gerade schreibt, findet man sie auf dem Bogenschießplatz, wo sich das Schießen auf Dinge mit scharfen Pfeilen als ausgezeichnete meditative Übung erwiesen hat.