Matilde Cartolari untersucht diese Ausstellungen als Schnittstellen zwischen Kunstgeschichtsschreibung und Kunstmarkt, Konservierung und Denkmalschutz, Nationalismus und Internationalismus. Ihre Analyse beleuchtet die Entwicklung der faschistischen Kulturpolitik Italiens vom kurzlebigen Triumphalismus der Äthiopienkampagne bis zum unerfüllten Traum der Weltausstellung E42.
Matilde Cartolari, Kunsthistorikerin, studierte in Venedig, Berlin und Udine; derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität und am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München.