Zu einer Zeit, als sich die byzantinischen und sassanidischen Imperien in ewigen Konflikten erschöpften, trat ein verwaister Kaufmann aus einer Wüstenhöhle hervor, um eine Botschaft zu verkünden, die ein Imperium schmieden würde, das sich vom Atlantik bis zum Indus erstreckte. Innerhalb von drei Jahrhunderten gebar diese Bewegung eine Zivilisation, deren Errungenschaften in Mathematik, Medizin, Recht und Philosophie einen krassen Gegensatz zu den europäischen Dunklen Zeitaltern darstellten.
Diese maßgebliche Geschichte enthüllt das wahre Arabien des siebten Jahrhunderts – eine Welt, in der Ahnengötter regierten, Blutfehden Generationen überdauerten und Gesetzlosigkeit herrschte. Sie zeichnet die bemerkenswerte Transformation von Muhammad ibn Abdullah nach – vom verfolgten Prediger in Mekka zum praktischen Verwaltungsmann, geschickten Diplomaten und entschlossenen Anführer in Medina.
Warum diese historische Darstellung heraussticht:
Akribische klassische Forschung: Direkt auf frühe maßgebliche Quellen gestützt, darunter die Werke von Al-Tabari, Ibn Ishaq und Ibn Hisham.
Geopolitischer Kontext: Eine analytische Betrachtung, wie eine zerklüftete, von Stämmen geprägte Halbinsel der Verwüstung der römisch-persischen Kriege entging und eine geeinte Ordnung errichtete.
Die menschliche Erzählung: Eine detaillierte, objektive Untersuchung der wegweisenden Ereignisse – von der dramatischen Flucht der Hidschra im Jahr 622 n. Chr. bis zur beispiellosen, friedlichen Eroberung Mekkas im Jahr 630 n. Chr.
Für Leser antiker Geschichte und jene, die von den Ursprüngen der Weltreligionen fasziniert sind, bietet dieser Band einen fesselnden, abschließenden Blick auf ein Vermächtnis, das noch heute zwei Milliarden Menschen beeinflusst.
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