Danach wurde es wieder still. Es war die unheimliche Stille des Todes. Die Frau, die diesen furchtbaren Schrei ausgestoßen hatte, war auf der harten und heißen Erde zusammengebrochen. Es war eine junge Frau, eine Indianerin. Und sie war nackt.
Man hatte ihr die Hände auf dem Rücken zusammengebunden. Ihre braune Haut schimmerte wie Kupfer im grellen Sonnenlicht, und langes tiefschwarzes Haar umfloss die schmalen Schultern, durch die jetzt ein krampfhaftes Zucken lief. Sie war am Ende. Sie wusste, dass sie keine Chance mehr hatte. Die vier weißen Schufte, in deren Gewalt sie sich befand, kannten keine Gnade.