Aufgrund der wechselseitigen internationalen Verflechtungen werden neben den deutschsprachigen Autoren (Hofmannsthal, George, Nietzsche etc.) zahlreiche englischsprachige, französische und italienische Vertreter des l'art pour l'art (Poe, Rosetti, Ruskin, Morris, Wilde, Baudelaire, Mallarmé, Valéry, D'Annunzio u.a.) diskutiert. Das intermediale Interesse jener Autoren, die produktive Aneignung der Form des Ornaments und die literarische Gestaltung arabesker Strukturen prägen das spezifische Profil des modernen hermetischen Kommunikationstyps. Obwohl die Texte des l'art pour l'art als schwierig oder dunkel gelten, lassen sie sich nicht auf die Momente der Unlesbarkeit und der Absage an die Mitteilungsfunktion der Sprache festlegen. Vielmehr ist die kommunikative Funktion jenes Stils zu betonen, der in seiner rätselhaften Vieldeutigkeit auf die subtile Beobachtungsform der neueren (ausführlich behandelten) Kulturtheorien von Cassirer bis Adorno und C. Geertz vorausweist.