Dieser Band versammelt 36 Gedichte von 14 Dichtern – von Matthias Claudius bis Rainer Maria Rilke, von 1740 bis 1926. Darunter sind die großen Balladen „Der Erlkönig", „Der Taucher" und „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland", die stillen Meisterwerke „Mondnacht", „Hälfte des Lebens" und „Der Panther", dazu „Die Lorelei", „Herbsttag", „Er ist's", „Abendständchen", „Im Grase" und die erste der „Hymnen an die Nacht".
Anders als in vielen Sammlungen bleiben die Gedichte hier nicht unkommentiert nebeneinanderstehen:
Nach Dichtern gegliedert, in der Reihenfolge ihrer Geburtsjahre – so wird das Lesen zu einem Gang durch anderthalb Jahrhunderte Literaturgeschichte, vom Sturm und Drang über die Romantik bis zur Moderne.
Ein Lebensbild zu jedem Dichter, mit Lebensdaten, Werk und Zeitumständen.
Eine Anmerkung zu jedem Gedicht – zu Entstehung, Form und Deutung. Warum Goethe „Ein Gleiches" an eine Bretterwand schrieb. Warum Heines „Nachtgedanken" nicht vom Vaterland handeln, sondern von einer alten Frau in Hamburg. Warum der letzte Vers des „Panthers" kürzer ist als alle anderen.
Ein Verzeichnis der Gedichtanfänge, wenn man nur noch die erste Zeile im Ohr hat.
Sorgfältig gesetzt aus der EB Garamond, mit großzügigem Satzspiegel und ruhiger Typografie – ein Buch zum Lesen und zum Verschenken.
Enthaltene Dichter: Matthias Claudius, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Friedrich Hölderlin, Novalis, Clemens Brentano, Joseph von Eichendorff, Annette von Droste-Hülshoff, Heinrich Heine, Eduard Mörike, Theodor Storm, Theodor Fontane, Conrad Ferdinand Meyer, Rainer Maria Rilke.