Sachmittel sind bewilligt. Technik ist vorhanden. Personal leider nicht. Auf Chrüsis Schiff beginnt eine Modernisierungsoffensive, die auf dem Papier hervorragend aussieht: neue Systeme, neue Kennzahlen, neue Gremien und jede Menge Auswertungen. Nur die Menschen, die den Betrieb tatsächlich am Laufen halten sollen, werden zunehmend knapp. Während Ausschreibungen, Bewertungsmatrizen und Zuständigkeitsrunden immer ausgefeilter werden, steigt die Belastung an Bord. Schließlich soll APEX helfen – eine algorithmische Prioritätssteuerung, die Entscheidungen objektiver, sicherer und statistisch nachvollziehbarer machen soll. Das funktioniert erstaunlich gut. Zumindest im Dashboard. Denn im Weltraum können 4,99 Prozent Kollisionswahrscheinlichkeit sehr konkret werden. Und irgendwann stellt sich die Frage, ob ein System, das jede Abweichung berechnen kann, auch versteht, wann ein Mensch besser hinsieht. „Chrüsi – und die Sachmittel ohne Menschen“ ist eine trockene Science-Fiction-Satire über Personalmangel, Digitalisierung, Kennzahlen, künstliche Intelligenz und den bemerkenswerten Versuch, Realität mit Statistik zu ersetzen. Für alle, die schon einmal erlebt haben, dass Geld für Technik vorhanden war – aber niemand für deren Betrieb. Band 4 der Reihe „Chrüsi“. Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.
Sachmittel sind bewilligt. Technik ist vorhanden. Personal leider nicht. Auf Chrüsis Schiff beginnt eine Modernisierungsoffensive, die auf dem Papier hervorragend aussieht: neue Systeme, neue Kennzahlen, neue Gremien und jede Menge Auswertungen. Nur die Menschen, die den Betrieb tatsächlich am La...