Christoph Kleinschmidt zeigt: Mithilfe der Kategorie der Intermaterialität lässt sich diese Programmatik und Praxis adäquat beschreiben. Neben der erstmaligen historischen Erforschung der Kunstkonvergenzen im Expressionismus führt er mit dem Konzept der Intermaterialität zugleich ein neues Paradigma in die Intermedialitätsforschung ein, das über den untersuchten Zeitraum von 1910-1925 hinaus vielfältige Anschlussmöglichkeiten für weitere Studien eröffnet.
Christoph Kleinschmidt (Dr. phil.) ist akademischer Rat am Deutschen Seminar der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Intermaterialität, die literarische Wirkungsästhetik sowie Theorien und Funktionen von Grenzen.