Die Kunst, Recht zu behalten: Eristische Dialektik – 38 Kunstgriffe für den Streit um jeden Preis

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Recht behalten – auch wenn man Unrecht hat? Arthur Schopenhauers "Eristische Dialektik", aus dem Nachlass bekannt geworden als "Die Kunst, Recht zu behalten", ist die bissigste Anleitung zur Streitkunst, die je geschrieben wurde. In 38 Kunstgriffen seziert Schopenhauer die Tricks, mit denen Menschen in Debatten die Oberhand gewinnen: die Ausweitung der Behauptung des Gegners, das Reizen zum Zorn, der Appell ans Publikum, das Ausweichen aufs Persönliche als letzter, schäbigster Griff. Was als zynisches Regelwerk daherkommt, ist in Wahrheit ein Lehrstück der Aufklärung: Wer die Kunstgriffe kennt, durchschaut sie – am Stammtisch, in der Talkshow, im Meeting und in den sozialen Medien. Kaum ein Text des 19. Jahrhunderts ist so unmittelbar brauchbar geblieben. Ob als scharfsinnige Rhetorikschule, als Selbstverteidigung gegen Demagogen oder schlicht als großes Lesevergnügen: Schopenhauers kleines Meisterstück gehört in jede digitale Bibliothek – ideal auch als Einstieg in das Werk des großen Stilisten. Diese digitale Neuausgabe folgt dem gemeinfreien Text aus Schopenhauers Nachlass mit vollständigem, verlinktem Inhaltsverzeichnis über alle 38 Kunstgriffe.
Recht behalten – auch wenn man Unrecht hat? Arthur Schopenhauers "Eristische Dialektik", aus dem Nachlass bekannt geworden als "Die Kunst, Recht zu behalten", ist die bissigste Anleitung zur Streitkunst, die je geschrieben wurde. In 38 Kunstgriffen seziert Schopenhauer die Tricks, mit denen Mensc...

About the author

Arthur Schopenhauer (1788–1860) ist der große Pessimist unter den deutschen Philosophen – und einer ihrer brillantesten Stilisten. Sein Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung" (1819) blieb jahrzehntelang unbeachtet, während der Autor zurückgezogen in Frankfurt am Main lebte. Erst die "Parerga und Paralipomena" (1851) brachten ihm im Alter Weltruhm. Die "Eristische Dialektik" entstand um 1830 und wurde aus dem Nachlass veröffentlicht. Schopenhauers Philosophie des Willens und seine Kunst des klaren Schreibens beeinflussten Nietzsche, Wagner, Tolstoi, Thomas Mann und Freud.
Arthur Schopenhauer (1788–1860) ist der große Pessimist unter den deutschen Philosophen – und einer ihrer brillantesten Stilisten. Sein Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung" (1819) blieb jahrzehntelang unbeachtet, während der Autor zurückgezogen in Frankfurt am Main lebte. Erst die "Pare...

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