Erster Alkibiades: Übersetzung und Kommentar

·
· Vandenhoeck & Ruprecht
Ebook
192
Pages
Eligible

About this ebook

Alkibiades ist gerade volljährig geworden. In wenigen Tagen will er zum ersten Mal vor der Volksversammlung auftreten. Er ist überzeugt, als Politiker dank der ihm angeborenen einzigartigen Begabung weltweit alle zu übertreffen und deshalb zunächst Athen, dann ganz Griechenland und schließlich die ganze Welt seiner Herrschaft unterwerfen zu können. Sokrates hat Alkibiades seit seiner Kindheit ständig beobachtet, bisher aber nie angesprochen. Das tut er jetzt zum ersten Mal. Im ersten Teil des sich daraufhin zwischen ihm und Alkibiades entwickelnden Gespräches bringt Sokrates Alkibiades dazu einzusehen und zuzugeben, dass er sich selbst völlig falsch eingeschätzt hat, und weckt in ihm damit die Bereitschaft, sich um sich selbst und sein Besserwerden zu bemühen. Im zweiten Teil geht es um die Frage, wie dies geschehen kann. Zunächst wird geklärt, dass das Selbst des Menschen allein seine Seele ist. Mithilfe des berühmten Vergleichs des Sich-selbst-Erkennens mit dem Sich-selbst-Sehen gibt Sokrates sodann einen Hinweis darauf, wie man zur Erkenntnis seiner selbst gelangen kann.Der Erste Alkibiades wurde in der Antike und zunächst auch in der Neuzeit hoch geschätzt. Das änderte sich, nachdem Schleiermacher ihn 1809 heftig kritisiert und Platon abgesprochen hatte. Die von Schleiermacher ausgelöste Debatte über die Echtheit des Dialogs hält bis heute an. Legt man das methodische Gebot zugrunde, dass nicht die Echtheit, sondern die Unechtheit einer Schrift bewiesen werden muss, dann muss der Erste Alkibiades so lange als echt gelten, bis die Unechtheit nicht stichhaltig bewiesen ist. Klaus Döring zeigt, dass dies bis heute nicht gelungen ist.
Alkibiades ist gerade volljährig geworden. In wenigen Tagen will er zum ersten Mal vor der Volksversammlung auftreten. Er ist überzeugt, als Politiker dank der ihm angeborenen einzigartigen Begabung weltweit alle zu übertreffen und deshalb zunächst Athen, dann ganz Griechenland und schließlich di...

About the author

Dr. Klaus Döring war von 1981–2003 Professor für Klassische Philologie an der Otto-Friedrich Universität Bamberg.
Dr. Klaus Döring war von 1981–2003 Professor für Klassische Philologie an der Otto-Friedrich Universität Bamberg.

Rate this ebook

Tell us what you think.

Reading information

Smartphones and tablets
Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.
Laptops and computers
You can listen to audiobooks purchased on Google Play using your computer's web browser.
eReaders and other devices
To read on e-ink devices like Kobo eReaders, you'll need to download a file and transfer it to your device. Follow the detailed Help Center instructions to transfer the files to supported eReaders.