Neue ökonomische Zukunft?: Elinor Ostrom und der neue institutionenökonomische Lösungsansatz der Kollektivgutproblematik am Beispiel eines fiktiven lokalen Frischwasserversorgungsbetriebes

· Aus der Reihe: e-fellows.net stipendiaten-wissen Book 4449 · GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zunehmende Verschuldung bundesdeutscher, als auch europäischer Gemeinden führte in jüngster Vergangenheit vielfach dazu, dass öffentliche Versorgungsbetriebe kurzerhand an international agierende Konzerne veräußert wurden und damit deren betriebswirtschaftlichen Kalkülen unterlagen. Ein europäisches Beispiel: 1999 hat die hoch verschuldete Stadt London Thames Water, einen der größten kommunalen Versorgungsbetriebe der Welt, an das deutsche Energieunternehmen RWE verkauft. Die volkswirtschaftlichen Lehren, die inzwischen aus dieser Transaktion gezogen werden können, zeigen unverblümt das wahre Gesicht der freien Marktwirtschaft. Selbstredend stiegen zunächst die Gehälter und auch die Preise für die Verbraucher fielen. Die Infrastruktur hingegen wurde zunehmend vernachlässigt. Einige Wasserleitungen blieben und wurden dadurch derart marode, dass in manchen Vierteln der Leitungsdruck bald nicht einmal mehr ausreichte, um auch höher gelegene Etagen zu versorgen. Die Administration Blair reagierte im April 2006 auf das Fehlverhalten des Konzerns mit der Gründung der staatlichen Regulierungsbehörde Ofwat, die dem Unternehmen hohe Investitionen und Obergrenzen bei den Renditen vorschrieb und Strafzahlungen einforderte, woraufhin RWE den baldigen Verkauf beschloss. Seit Oktober 2006 ist das Unternehmen nun im Besitz von Kemble Water, eines Konsortiums unter Leitung eines australischen Investmentfonds. Bis heute mangelt es an wichtigen Investitionen. Im interdisziplinären Forschungsbereich der Politik- als auch Wirtschaftswissenschaften eignet sich das Beispiel und die Evidenz der Frischwasserversorgungsproblematik hervorragend um die Bedeutsamkeit der meist abstrakten Diskussionen nach einer neuen ökonomischen Zukunft, also der Frage nach den politisch definierten Kriterien (institutionelle Designs), unter denen die beteiligten Akteure ebenen jene gemeinsamen Aktivitäten entfalten können, die eine ökonomisch effiziente und gleichzeitig ökologisch sinnvolle Ressourcenallokation endlicher Güter zur Folge hat, zu veranschaulichen. In meiner Hausarbeit möchte ich deshalb zunächst mithilfe der Spieltheorie und des ökonomischen Prinzips die Kollektivgutproblematik detailliert beschreiben, um anschließend auf den, insbesondere durch Elinor Ostrom angestoßenen Alternativansatz lokaler Selbstverwaltung einzugehen,
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zunehmende Verschuldung bundesdeutscher, als auch europäischer Gemeinden führte in jüngster Vergangenheit vielf...

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Thomas Beck studierte Politik- und Kommunikationswissenschaften in Eichstätt, Berlin, Brüssel und Washington D.C. Zeitgleich absolvierte er ein Government Affairs Talentprogramm bei einem Automobilhersteller. Seine Interessenschwerpunkte sind Public Affairs, CSR und Unternehmenskommunikation.

Thomas Beck studierte Politik- und Kommunikationswissenschaften in Eichstätt, Berlin, Brüssel und Washington D.C. Zeitgleich absolvierte er ein Government Affairs Talentprogramm bei einem Automobilhersteller. Seine Interessenschwerpunkte sind Public Affairs, CSR und Unternehmenskommunikation.

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