Sie weiß scheinbar alles. Sie ist überall zugleich. Sie sagt die Zukunft voraus, erschafft Bilder und Welten aus dem Nichts und verspricht sogar, den Tod zu überlisten. Die Künstliche Intelligenz bietet dem modernen Menschen genau die alten Attribute Gottes an: Allwissenheit, Allgegenwart, Vorsehung, Schöpfung, Unsterblichkeit. Sie ist das neueste Goldene Kalb — gegossen aus Licht und Zahl.
Aber kann sie Gott ersetzen?
Dieses Buch beantwortet die Frage nicht — es dreht sie um. Denn eine Maschine kann Gott so wenig ersetzen, wie ein Spiegel das Gesicht ersetzt. Die eigentliche Frage lautet: Warum sehnen wir uns so verzweifelt danach, dass sie es könnte?
In drei Bewegungen — Sehnsucht, Zerrbild, Erfüllung — folgt „Der Gott aus der Maschine" dem ältesten Versprechen der Menschheit, von der Schlange im Garten bis zum leuchtenden Bildschirm. Bildstark, klar und seelsorgerlich zeigt es, wie gerade das, was die Maschine nicht kann — lieben, vergeben, gegenwärtig sein —, ans Licht bringt, wer der Mensch ist und wer Gott.
Ein Buch für Zweifelnde und Suchende, für Christen, die im Zeitalter der Maschine bereit sein wollen zur Antwort (1. Petrus 3,15).