So intim wie weitsichtig erzählt Tash Aw in »Der Süden« von einer jungen Liebe, von Erbschaft und Familie und von dem existenziellen Hadern mit einer sich verändernden Welt.
Tash Aw wurde als Kind malaysischer Eltern 1971 in Taiwan geboren und wuchs in Kuala Lumpur auf. Er studierte Jura in Großbritannien, veröffentlichte mehrere Romane und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Commonwealth Writers’ Prize und dem Whitbread First Novel Award, und dreimal für den Booker Prize nominiert. Sein Werk ist in 23 Sprachen übersetzt. Tash Aw lebt vorwiegend in der Provence und kommentiert u. a. für die »New York Times« und die BBC Kultur und Politik im südostasiatischen Raum.
Roberto de Hollanda studierte Soziologie und Politologie und übersetzt aus dem Portugiesischen, Spanischen und Englischen, u.a. José Luis Sampedro, Kent Haruf, Bob Woodward und Almudena Grandes.