Der Hang zum Magischen und Fantastischen, so der preisgekrönte Kulturjournalist, ist tief in die kollektive DNA der Amerikaner eingeschrieben. Er entstand, als europäische Siedler erstmals den Boden der »Neuen Welt« betraten, im Gepäck vor allem eins: ausgeprägten Individualismus und Lebensträume und Fantasien von epischem Ausmaß.
Mitreißend und eloquent erzählt Andersen vom großen amerikanischen Experiment – und warum es so spektakulär scheiterte. Wer verstehen will, wie die Grenze zwischen Realität und Illusion derart verrutschen und ein Mann wie Donald Trump es ins Weiße Haus schaffen konnte, muss dieses Buch lesen.
Kurt Andersen ist amerikanischer Journalist und Mitbegründer des legendären „Spy-Magazins“. Er schreibt für „The New Yorker“ und das „Time Magazine“ und moderiert die in Amerika sehr populäre Radiosendung „Studio 360“. Sein erster Roman „Tollhaus der Möglichkeiten“ erschien 2000 im Karl Blessing Verlag. Andersen lebt mit seiner Frau und seinen Töchtern in New York.
Johanna Ott, geboren 1985, studierte in München Literaturwissenschaft und Ethnologie sowie Literarisches Übersetzen. Sie lebt bei Augsburg und übersetzt Literatur aus dem Englischen und Spanischen. Seit 2019 ist sie als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig. 2021 wurde sie mit einem Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet.
Claudia Amor hat in Wien Übersetzen und Dolmetschen studiert. Nach längeren Aufenthalten in Bath, Padua und Bozen arbeitet sie heute im Raum München als Übersetzerin für Belletristik und Reiseliteratur.