Mit einer Sprache von mollgestimmter Schönheit zeichnet Hamsun das Porträt eines Mannes, der sich allen Bindungen verweigert, aber dennoch von den Begegnungen des Lebens gezeichnet wird. Anders als in den heftigen Gefühlsausbrüchen seiner frühen Werke wie "Hunger" und "Pan" herrscht hier eine meditative Ruhe – die Ruhe eines Mannes, der erkannt hat, dass die wahre Erfüllung im Einklang mit den Jahreszeiten und der Erde liegt, nicht in den rastlosen Leidenschaften der Jugend.
Der erste Teil der berühmten Wanderer-Trilogie – ein Abschied von der Ich-Zerrissenheit, eine Suche nach dem Nullpunkt der Begierde, eine Rückkehr zu den Wurzeln. Ein Werk von herbstlicher Melancholie und zeitloser Schönheit. Erschienen 1906. Der zweite und dritte Teil der Trilogie – „Gedämpftes Saitenspiel" (1909) und „Die letzte Freude" (1912) – führen Pedersens Geschichte fort und vollenden sein Schicksal als ewiger Wanderer zwischen den Welten.