Methoden der empirischen Kommunikationsforschung: Eine Einführung, Ausgabe 2

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16 inhaltliche und didaktische Erwägungen bei der Stoffauswahl eine Rolle spie len, sondern auch persönliche Vorlieben und Überzeugungen, was die opti male Vermittlung des Stoffes betrifft. In diesem Sinn wurde auch die sprach liche und gestalterische Umsetzung gewählt: So haben wir zum Beispiel wichtige Kernsätze optisch herausgehoben. Anders als in angefügten Glossa ren bleibt der Stoff auf diese Weise im Zusammenhang erhalten. Weiterfüh rende Literaturhinweise finden sich im Literaturverzeichnis am Ende des Buches und in den Fußnoten. Wir wollen plakativ und anregend erzählen, Lust auf das Fach machen und eine Hilfestellung für einen vertieften Zugang zum Thema bieten. Me thoden müssen nicht trocken und langweilig sein, mit ihnen kann man ein spannendes Feld - und das ist die Beschäftigung mit Kommunikation und Medien - erschließen. Folgen Sie mit Interesse und nicht aus purer (Schein)Pflicht. 1. Kapitel Was sind Methoden, was ist Empirie? Die Physik beschäftigt sich mit der Natur, die Medizin im weitesten Sinn mit dem Körper des (kranken) Menschen; die Kommunikationswissenschaft be fasst sich mit der gesellschaftlichen oder öffentlichen (Massen) Kommunikation. Trotz ganz unterschiedlicher Erkenntnisinteressen besteht jede Wissenschaft im Prinzip aus zwei Bereichen: den Theorien und den adäquaten Methoden, mit denen gesicherte und nachweisbare Erkenntnisse erzielt werden. Der theoretische Bezugsrahmen einer Wissenschaft umfasst die Hypothesen und Aussagensysteme über den jeweiligen Gegenstandsbe reich. Mit Hilfe der Methoden versuchen Wissenschaftler, ihre theoretischen Befunde und die theoretischen Überlegungen zu begründen und zu überprü fen.
16 inhaltliche und didaktische Erwägungen bei der Stoffauswahl eine Rolle spie len, sondern auch persönliche Vorlieben und Überzeugungen, was die opti male Vermittlung des Stoffes betrifft. In diesem Sinn wurde auch die sprach liche und gestalterische Umsetzung gewählt: So haben wir zum Beispiel ...

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Dr. Hans-Bernd Brosius ist Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität München und Direktor des Medien Instituts Ludwigshafen.
Friederike Koschel ist Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität München.
Dr. Hans-Bernd Brosius ist Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität München und Direktor des Medien Instituts Ludwigshafen. Friederike Koschel ist Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität München.

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