Darüber hinaus behandelt das Buch die stille Globalisierung des Internets, in der nicht mehr der Westen, sondern Länder wie Indien, China und Brasilien sich zu einflussreichen Akteuren entwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Revision des Theoriebestands: Geert Lovink aktualisiert überholte Konzepte wie die der Globalen Internet-Zeit, der Taktischen Medien oder der Krise der Medienkunst und widmet sich dem schwierigen Verhältnis zwischen Architektur und Netz. Das Buch schließt mit spekulativen Bemerkungen zu Modellen wie Organisierte Netzwerke, Freie Kooperation und Verteilte Ästhetik.
Geert Lovink ist ein niederländischer Medientheoretiker, Internetkritiker und Autor. 2004 gründete er das Institute of Network Cultures an der Hogeschool van Amsterdam, das nach seiner Pensionierung 2026 unabhängig wird. Er ist Teil von Unterstützungskampagnen für ukrainische Künstler, insbesondere UkrainaTV (Krakau) und das damit verbundene StreamArtNetwork.