In ebenso zarte wie sprachmächtige Prosa gegossen und mit warmherzigen Figuren gespickt, stellt Claire Lynch in Familiensache die Frage, was eine Familie ausmacht und wie die Wunden der Vergangenheit heilen können.
»Ich habe diesen zarten, herzzerreißenden Roman in einem Tag verschlungen und werde für immer an ihn denken müssen.« Barbara Kingsolver
Gewinnerin NERO GOLD PRIZE, bestes Buch 2025
Aus der Begründung der Jury: „‘Familiensache‘ ist eine ebenso feinfühlige wie kraftvolle Geschichte über Ungerechtigkeit und die Folgen, wenn vergrabene Geheimnisse ans Licht kommen. Dieser Roman ist unverfälscht, lebhaft und letztendlich hoffnungsvoll und ein perfektes Beispiel dafür, wie man Traumata authentisch erzählt.“
„Der Roman besticht durch seinen ironischen Humor, seine geschickte Erzählweise und seine Liebe zu allen Figuren ..." Nick Hornby
Claire Lynch promovierte an der Universität Oxford und lehrte Englische und Irische Literatur an verschiedenen Universitäten. Sie ist regelmäßig in Podcasts zu den Themen Elternschaft und Queerpolitik zu Gast und hat ein Memoir über ihre eigenen Erfahrungen mit queerer Mutterschaft geschrieben. Sie lebt mit ihrer Frau und ihren drei Töchtern in Windsor. »Familiensache« ist ihr Debütroman.
Bernhard Robben, geboren 1955, ist seit 1992 als Übersetzer tätig. Er übertrug und überträgt u.a. die Werke von Ian McEwan, John Burnside, John Williams und Salman Rushdie ins Deutsche. 2003 wurde er mit dem Literaturpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt. Er lebt in Brunne, Brandenburg.