Intermaterialität: Zum Verhältnis von Schrift, Bild, Film und Bühne im Expressionismus

· transcript Verlag
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Der Expressionismus ist wie kaum eine andere Epoche von einem bemerkenswerten Zusammenspiel der Künste geprägt. Im Zuge der Wende zur Abstraktion erkunden Autoren, Maler, Komponisten, Theater- und Filmregisseure wie Wassily Kandinsky, Lothar Schreyer, Kurt Schwitters, Oskar Kokoschka, Arnold Schönberg oder Robert Wiene die künstlerischen Materialien und kombinieren sie zu Artefakten, deren gemeinsames Charakteristikum vor allem in der ästhetischen Verdichtung besteht.

Christoph Kleinschmidt zeigt: Mithilfe der Kategorie der Intermaterialität lässt sich diese Programmatik und Praxis adäquat beschreiben. Neben der erstmaligen historischen Erforschung der Kunstkonvergenzen im Expressionismus führt er mit dem Konzept der Intermaterialität zugleich ein neues Paradigma in die Intermedialitätsforschung ein, das über den untersuchten Zeitraum von 1910-1925 hinaus vielfältige Anschlussmöglichkeiten für weitere Studien eröffnet.

Der Expressionismus ist wie kaum eine andere Epoche von einem bemerkenswerten Zusammenspiel der Künste geprägt. Im Zuge der Wende zur Abstraktion erkunden Autoren, Maler, Komponisten, Theater- und Filmregisseure wie Wassily Kandinsky, Lothar Schreyer, Kurt Schwitters, Oskar Kokoschka, Arnold Schö...

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Christoph Kleinschmidt (Dr. phil.) ist akademischer Rat am Deutschen Seminar der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Intermaterialität, die literarische Wirkungsästhetik sowie Theorien und Funktionen von Grenzen.

Christoph Kleinschmidt (Dr. phil.) ist akademischer Rat am Deutschen Seminar der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Intermaterialität, die literarische Wirkungsästhetik sowie Theorien und Funktionen von Grenzen.

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