Der Autor widmet sich insbesondere der unruhigen innen- und außenpolitischen Situation, der Herkunft und Familie des Kaisers, seiner Haltung zur Religion, vor allem zum Christentum. Schließlich wird die Position des Kaisers in den Veränderungen und Reformen des 3. Jh. herausgearbeitet und aufgezeigt, wie sehr er sich in seinem Herrschaftsverständnis an der Severischen Dynastie und an Marc Aurel orientierte. Die vorliegende Arbeit ist die erste Monographie zu Philippus Arabs; aufgrund der schlechten Quellenlage war das Interesse an den Kaisern dieser Periode bislang eher gering.
Der Autor ist wissenschaftlicher Assistent für Alte Geschichte und Epigraphik am Historischen Institut der Universität Bern und unterrichtet als Gymnasiallehrer Geschichte.