Diese stille Bucht hatte den besten Badestrand der ganzen Gegend. Besonders die Jugend kam im Sommer an den Samstagabenden oder Sonntags aus der Stadt, um im Wasser auf dem sandigen Grunde herumzutollen oder nach der Gro§en Insel hin und zurck zu schwimmen. Von Krogskog aus gesehen, lag der Badestrand zur Linken, da, wo der Flu§ mndete, wo die Landungsbrcke war, und wo, ein wenig hher und dem Hgel nher, auch die Kapelle sich befand, umgeben von den Krogschen Familiengrbern. Von da bis hinauf zu den Husern rechts war es ein gutes Stck. Hier oben war kaum je der Lrm der Badenden und Spielenden zu hren. Anders Krog aber kam gern selbst hinunter, um ihnen zuzusehen, wenn sie auf der Sandbank oder im Walde drau§en auf der Landspitze Feuer angezndet hatten. Er kam vermutlich, um ein Auge aufs Feuer zu haben. Aber davon hrte und merkte niemand etwas. Er war bekannt als "der hflichste Mann der Stadt", oder "der erste Gentleman der Stadt." Seine gro§en, eigentmlich leuchtenden Augen glitten wie ein freundlicher Willkommgru§ ber alle Gesichter; die wenigen Worte, die er sprach, enthielten nichts als gute Wnsche. Er selbst stieg den Hgel weiter hinan auf seinem gewohnten, langsamen Rundgang. Seine hohe, leicht vornbergebeugte Gestalt war oben im Wald zu sehen, und so lange blieb es still. Aber was hatten sie hier sonst fr einen Spa§. Meist waren es Arbeiter und Handwerker aus der Stadt, Turnvereine, Gesangvereine, Kinder. Sie scharten sich bei der Landungsbrcke und bei der Kapelle; da zogen sie sich aus.