Begleitet von einer sachkundigen Diskursgemeinschaft wird das Gärtnern zum Modell einer transformativen Kraft, in der Fragen des Guten Lebens greifbar werden. Und im Zusammenspiel von kritischer Wissenschaft und politischer Initiative werden die Möglichkeiten einer alternativen Stadtentwicklung deutlich. Eine Pflichtlektüre nicht nur für Commoner*innen, Konvivialist*innen und Gärtner*innen!
Anke Haarmann ist Professorin an der Universität Leiden, wo sie das Promotionsprogramm PhDArts für Künstler_innen und Designer_innen leitet, sowie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, wo sie das Zentrum für Designforschung leitet. Sie studierte Philosophie an der Universität Hamburg und der Freien Universität Berlin sowie Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Im Rahmen ihres Postgraduiertenstudiums studierte sie an der Jan-van-Eyck-Akademie für Kunst, Design und Theorie in Maastricht und war als Postdoktorandin an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Mit ihrer Arbeit trägt sie wesentlich zur Debatte um künstlerische Forschung und Designforschung bei.
Harald Lemke (apl. Prof. Dr. habil.), freischaffender Philosoph, war bis 2019 Direktor des Internationalen Forums Gastrosophie und ist Autor zahlreicher Bücher zu Politik, Ethik, Ästhetik und Anthropologie. Er lehrte an der Paris Lodron Universität Salzburg und der Slow Food Universität in Pollenzo und hatte Gastprofessuren an der Kyoto Universität sowie der East China Normal University Shanghai inne. Außerdem ist er Fellow der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Alexander von Humboldt-Stiftung. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ethik, Politik, Ästhetik, Alltagskultur, Gastrosophie, Utopologie sowie eine kritische Theorie des guten Lebens.