Jede Fabel führt in wenigen Sätzen eine Alltags- oder Machtsituation vor und schließt mit einer klaren moralischen Lehre – meist eine Warnung vor Hochmut, Gier, Leichtgläubigkeit oder Undank.
Die "Fabeln" wurden schon in der Antike von römischen Dichtern wie Phaedrus bearbeitet und prägten über Jean de La Fontaine bis zu Lessing und Christian Fürchtegott Gellert die gesamte europäische Fabeltradition.
In deutscher Übersetzung sind sie seit Jahrhunderten fester Bestandteil von Schullektüre und Kinderliteratur und gelten als Musterbeispiel knapper, lehrhafter Erzählkunst.