Theorie der ethischen Gefühle (Zusammengefasste Ausgabe): Bereicherte Ausgabe. Sympathie und der unparteiische Zuschauer: Selbstbeherrschung, Gerechtigkeit und Wohltätigkeit als Ordnungskräfte der Gesellschaft

· Quickie Classics
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In der Theorie der ethischen Gefühle (1759) entwickelt Adam Smith eine Moralpsychologie, in der aus Sympathie, vermittelt durch den Blick eines unparteiischen Zuschauers, Billigung und Tadel entstehen. Er unterscheidet Schicklichkeit, Tugend, Gerechtigkeit und Wohltätigkeit und zeigt, wie Selbstbeherrschung, Klugheit und Wohlwollen soziale Ordnung stiften. Stilistisch verbindet er Beispiele mit systematischer Analyse; im Kontext der schottischen Aufklärung steht das Werk zwischen Empirismus und Stoizismus und antwortet auf die sentimentalistische Tradition. Smith (1723–1790), Professor der Moralphilosophie in Glasgow und Freund David Humes, schrieb das Buch vor seinem Wohlstand der Nationen. Seine Vorlesungen über Jurisprudenz und politische Ökonomie sowie Beobachtungen einer sich wandelnden Handelsgesellschaft motivierten ihn, die normativen Grundlagen wechselseitiger Anerkennung zu klären. Mehrere überarbeitete Auflagen kulminierten 1790 und erweiterten das Werk um Überlegungen zur Tugend, zur Rolle der Selbstbeherrschung und zur Gefahr, dass Bewunderung für Reichtum Urteile verzerrt. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die Verbindung von Ethik, Ökonomie und politischer Theorie verstehen wollen. Es bietet ein Instrumentarium, um Debatten über Märkte, Ungleichheit und moralische Motivation zu ordnen, ohne in Moralismus oder Zynismus zu verfallen. Wer Smiths Argument folgt, gewinnt ein Verständnis dafür, wie Selbstinteresse und Mitgefühl koexistieren und warum Institutionen wohltätige Gesinnungen ergänzen, nicht ersetzen. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar – destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
In der Theorie der ethischen Gefühle (1759) entwickelt Adam Smith eine Moralpsychologie, in der aus Sympathie, vermittelt durch den Blick eines unparteiischen Zuschauers, Billigung und Tadel entstehen. Er unterscheidet Schicklichkeit, Tugend, Gerechtigkeit und Wohltätigkeit und zeigt, wie Selbstb...

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