Abraham Goldstein ist tot.
Für Keila Eisenstein ist das die gute Nachricht.
Die schlechte Nachricht ist, dass sie ihn vermutlich selbst erschossen hat, gemeinsam mit einem Mann, den sie eigentlich gar nicht töten wollte. Aber wenn ein böser Weltraumdämon einem in einer göttlichen Vision Befehle erteilt, passieren eben Missverständnisse.
Nun will Keila Eden übernehmen, die Marsianer vom Terranischen Rat befreien und endlich ihrer Bestimmung folgen. Dabei helfen ihr außerirdische Gedankenkontrolltechnologie, der ehrgeizige Metatron und eine erstaunliche Begabung dafür, jeden halbwegs vernünftigen Plan unnötig kompliziert zu machen.
Ihr Erzfeind Bjorn Müller jagt sie durchs Sonnensystem. Keila täuscht ihren Tod vor, indem sie ihr Spacebook-Konto deaktiviert. Es funktioniert erschreckend gut.
Doch während Revolution, Politik, Sex, göttliche Visionen und persönliche Rache ineinanderkrachen, beginnt Keila zu begreifen, dass die Macht hinter ihren Visionen vielleicht nicht auf der Seite der Guten steht.
Und eine Revolution kann durchaus erfolgreich sein und trotzdem alles noch schlimmer machen.
Tot auf Spacebook ist eine anarchische Science-Fiction-Satire über soziale Medien, Revolution, Macht und Menschen, die gefährliche Entscheidungen treffen, weil ihnen gerade niemand das WLAN weggenommen hat.