1976 sammelte ein verspottetes, fast aufgegebenes Anlageprodukt gerade einmal elf Millionen Dollar ein, statt der angepeilten hundertfünfzig Millionen. Fünfzig Jahre später verwalten Indexfonds und ETFs, die auf derselben sturen Idee beruhen, mehr als einundzwanzig Billionen Dollar und haben das traditionelle aktive Management damit vollständig in den Schatten gestellt. Dieses Buch erzählt die ganze Geschichte dieser Verwandlung: die wissenschaftlichen Belege, die die Aktienauswahl untergruben, die unwahrscheinliche Karriere von John Bogle, die Erfindung des börsengehandelten Fonds im Parkett einer erschütterten Börse, und den Aufstieg von BlackRock, Vanguard und State Street zur größten Konzentration von Unternehmensbesitz, die die Welt je gesehen hat. Es untersucht, ohne Alarmismus und ohne Verkaufsabsicht, die echten Fragen, die diese Revolution aufgeworfen hat: Wer bestimmt die Preise, wenn Billionen von Dollar den Markt kaufen, ohne hinzusehen, wer übt das Stimmrecht der Aktien aus, die im Namen von Millionen Sparern gehalten werden, und was sich ändert, wenn drei Firmen gemeinsam zum größten Aktionär fast jedes großen Unternehmens der Erde werden. Eine fundierte, datengestützte Darstellung für neugierige Leser, ohne Anlageempfehlungen.
1976 sammelte ein verspottetes, fast aufgegebenes Anlageprodukt gerade einmal elf Millionen Dollar ein, statt der angepeilten hundertfünfzig Millionen. Fünfzig Jahre später verwalten Indexfonds und ETFs, die auf derselben sturen Idee beruhen, mehr als einundzwanzig Billionen Dollar und haben das ...