Abraham Goldstein ist 250 Jahre alt, unfassbar reich und noch lange nicht bereit zu sterben.
Also tut er, was jeder vernünftige Milliardär tun würde: Er gibt 120 Milliarden Credits für eine Maschine aus, mit der er Gott treffen kann.
Das Experiment funktioniert. Das Problem: Gott ist tot.
Noch schlimmer, Yahweh war offenbar gar kein Gott, sondern ein Außerirdischer mit fortschrittlicher Gedankenkontrolltechnologie. Abraham zieht daraus die einzig logische Schlussfolgerung: Wenn Yahweh sich als Gott ausgeben konnte, kann Abraham das auch.
Schon bald entsteht auf einem fernen Asteroiden Eden, eine künstliche Bronzezeitwelt voller ahnungsloser Marsianer, genetisch veränderter „Engel“, Orbitallaser und eines zunehmend größenwahnsinnigen alten Mannes, der fest entschlossen ist, seine eigene Religion zu gründen.
Leider sind Abrahams Handlanger inkompetent, seine Finanzen katastrophal und sein streng geheimes Projekt längst eine der beliebtesten Realityshows des Sonnensystems.
Abrahams Torheiten ist eine respektlose Science-Fiction-Satire über Religion, Macht, Größenwahn und die ewige menschliche Fähigkeit, mit unbegrenzten Ressourcen etwas vollkommen Bescheuertes anzustellen.