Märchen am Kamin: Weihnachtsgeschichten und Gedichte von Hans Christian Andersen, Selma Lagerlöf und anderen

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· der Hörverlag · Narrated by Gert Heidenreich, Beate Himmelstoß, Laura Maire, Juliane Köhler, Thomas M. Meinhardt, Eva Mattes, Felix von Manteuffel, and Stefan Wilkening
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Die 14 schönsten Geschichten für eine märchenhafte Weihnachtszeit

Bei Schnee und Sturm saßen die Menschen seit jeher gemeinsam am Feuer und vertrieben sich die Zeit mit Geschichten – vom Weihnachtsfest und seinen Märchen.

Enthält: »Der goldene Schlüssel« von Jakob und Wilhelm Grimm; »Alte Geschichten« von Friedrich Wilhelm Weber; »Von Feuermännchen und der Maus Grisegrau« von Paula Dehmel; »Marsch der Weihnachtspuppen im Sankt Nikolausreich« von Julius Lohmeyer; »Der verliebte Pfefferkuchen« von Manfred Kyber ; »Geschichte eines Pfefferkuchenmannes« von Jean Paul; »Die Heilige Nacht« von Selma Lagerlöf; »Der Winterabend« von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben; »Ein Rätsel« von Volksgut; »Vom Schnee und vom Schneeglöckchen« von Oskar Dänhardt; »Der furchtsame Rabe« von Julius Lohmeyer; »Schneekindlein« von Karel Jaromir Erben; »Von den zwölf Monaten« von Josef Wenzig; »Zwölfe mit der Post« von Hans Christian Andersen

Anthologie mit Gert Heidenreich, Beate Himmelstoß, Laura Maire, Juliane Köhler, Thomas M. Meinhardt, Eva Mattes, Felix Manteuffel, Stefan Wilkening
1h 14min

Die 14 schönsten Geschichten für eine märchenhafte Weihnachtszeit Bei Schnee und Sturm saßen die Menschen seit jeher gemeinsam am Feuer und vertrieben sich die Zeit mit Geschichten – vom Weihnachtsfest und seinen Märchen. Enthält: »Der goldene Schlüssel« von Jakob und Wilhelm Grimm; »Alte Geschi...

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About the author

Hans Christian Andersen (1805–1875) wuchs als Sohn eines Schuhmachers in Odense auf. Armut und Einsamkeit prägten seine Kindheit, Depressionen und andere Krankheiten verfolgten ihn bis ins Erwachsenenalter. Sein künstlerisches Talent wurde am Königlichen Theater in Kopenhagen entdeckt, wo er bereits als 14jähriger Unterricht als Sänger und Tänzer nahm. Im Jahr 1935 erschien das erste seiner Märchenbücher, das ihn mit einem Schlag bekannt machte. Andersens erste Märchen sind stark von Volksmärchen beeinflusst. Später schuf Andersen sich einen ganz eigenen, manchmal fast umgangssprachlichen Märchenton, der ihn zum berühmtesten Dichter seines Landes und zu einem der meistübersetzten Autoren machte. Andersens Beerdigung im Jahr 1875 glich in Dänemark einem Staatsbegräbnis.

Paula Dehmel (1862-1918) verfasste Gedichte und Märchen für Kinder. Die Berlinerin war von 1889 bis 1898 mit dem Dichter Richard Dehmel verheiratet, mit dem sie auch gemeinschaftlich Kinderbücher schrieb.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) studierte zunächst Theologie, später dann deutsche Philologie. Anfangs Bibliothekar wurde er bald als Dichter und Sprachforscher bekannt. Nach Veröffentlichung seiner zeitkritischen »Unpolitischen Lieder« wurde er 1843 des Landes Preußen verwiesen und lebte bis 1849 im Exil. Er ist der Textdichter unzähliger Volks- und Kinderlieder sowie des Textes der deutschen Nationalhymne.

Jacob (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) studierten in Marburg Rechtswissenschaften. 1830 erhielten sie einen Ruf an die Universität Göttingen. Dort gehörten sie zu den »Göttinger Sieben«. 1841 ernannte sie König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zu Mitgliedern der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Von dem Kreis der »Heidelberger Romantik« angeregt, gaben sie »Kinder- und Hausmärchen« und »Deutsche Sagen« heraus. Das letzte umfangreiche gemeinsame Werk der Brüder war das seit 1852 erschienene, zu ihren Lebzeiten nicht mehr vollendete »Deutsche Wörterbuch«.

Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf (1858–1940) wurde in der schwedischen Provinz Värmland geboren. Nach ihrem Studium in Stockholm trat sie ihre erste Stelle als Lehrerin in der Hafenstadt Landskrona im Süden des Landes an. Zu dieser Zeit verfasste sie ihren ersten Roman, »Gösta Berling«. Als 1895 die zweite Auflage des Buchs erschien, konnte sie die Lehrtätigkeit aufgeben und sich ganz dem Schreiben widmen. Dank eines Reisestipendiums des Königs und der Schwedischen Akademie lernte sie Europa kennen und reiste bis nach Ägypten und Israel. Wieder in Schweden erlangte sie weiteren literarischen Ruhm mit ihrem Auswandererepos »Jerusalem« (1902/1903) und dem von der Schulbehörde in Auftrag gegeben Lesebuch »Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen« (1906). Zu den wichtigsten Auszeichnungen ihres Lebens gehören die Aufnahme als erstes weibliches Mitglied in die Schwedische Akademie im Jahr 1914 und der Literatur-Nobelpreis, den sie 1909 als erste Frau erhielt. Das Preisgeld ermöglichte es Lagerlöf, den Gutshof Mårbacka zurückzukaufen – ihre Eltern hatten das Anwesen wegen hoher Verschuldung aufgeben müssen. Nach dem Umzug auf das Landgut widmete sie sich neben dem Schreiben vor allem der Landwirtschaft und ihrer kleinen Fabrik, in der sie Hafermehl produzierte.

Gert Heidenreich, geboren 1944 in Eberswalde, lebt als freier Schriftsteller und Sprecher in der Nähe von München. Sein Werk umfasst Romane, Theaterstücke, Essays und Lyrikbände sowie Übersetzungen englischer und amerikanischer Dramen. Zuletzt erschienen die Romane »Mein ist der Tod« (2011), »Der Fall« (2014) »Schweigekind« (2018); sowie die Erzählung »Die andere Heimat« (2013). Er erhielt u.a. den Adolf-Grimme-Preis (1986), den Marieluise-Fleisser-Preis (1998), den Bayerischen Filmpreis (2013) und 2014 den Deutschen Filmpreis für das Drehbuch, das er gemeinsam mit Edgar Reitz für dessen Film »Die andere Heimat« geschrieben hat. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Der »sprechende Schriftsteller« (Magazin »hörBücher«) ist seit 1972 in zahlreichen Literatursendungen und Hörbuchproduktionen zu hören, u. a. in Umberto Ecos »Der Name der Rose« sowie in J.R.R. Tolkiens »Der Herr der Ringe. Die zwei Türme«, »Der Herr der Ringe. Die Wiederkehr des Königs« und »Der Hobbit«. Er wirkte unter anderem in den Lesungen »Nachrichten aus Mittelerde«, »Beren und Lúthien« und »Der Untergang von Númenor« mit.

Beate Himmelstoß wurde 1957 in Starnberg geboren. Nach dem Abitur studierte sie Philosophie und Theaterwissenschaft in München und machte eine private Schauspielausbildung. Sie ist eine der bekanntesten Stimmen des Bayerischen Rundfunks. Außerdem gestaltete sie mehrere Lyrikprogramme mit Musik und hält regelmäßig Originaltextlesungen philosophischer Texte. Für den Hörverlag las sie u. a. Agatha Christies Klassiker »16 Uhr 50 ab Paddington« und »Bertrams Hotel«, »Belgravia« von Julian Fellowes, »Das rote Adressbuch« und »Ein halbes Herz« von Sofia Lundberg sowie die »Schokoladenvilla«-Trilogie von Maria Nikolai.

Laura Maire, geboren 1979 in München, absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Bekannt wurde sie durch eine Hauptrolle in der ARD-Vorabendserie »Verdammt verliebt«. Sie synchronisierte u. a. Brie Larson in »Raum« (2016 mit einem Oscar ausgezeichnet) und Ashley Greene (als Alice Cullen) in der »Twilight«-Reihe. Laura Maire erhielt 2011 erstmals den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. 2014 wurde sie noch einmal für ihr »virtuoses Sprach-Spiel« mit dem Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin ausgezeichnet.

Juliane Köhler erhielt ihre Schauspielausbildung am H.B. Studio in New York. Ihre Karriere begann mit einem Engagement am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover. Seit 1993 ist sie mit Unterbrechungen Mitglied des Ensembles des Bayerischen Staatsschauspiels in München und ist regelmäßig in TV- und Kinoproduktionen zu sehen. Internationale Bekanntheit erlangte Juliane Köhler durch ihre Rolle im Kinofilm »Aimée und Jaguar«, für den sie zusammen mit Maria Schrader den Silbernen Bären erhielt. In dem Film »Nirgendwo in Afrika« der Regisseurin Caroline Link, der 2003 mit dem Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film ausgezeichnet wurde, spielte sie die Hauptrolle.

Thomas M. Meinhardt (1966–2023) war Schauspieler und gleichermaßen aus Fernseh- und Hörbuchproduktionen bekannt. Er wirkte in mehreren TV-Serien wie »Tatort«, »SOKO 5113« oder »Polizeiruf 110« mit. Er spielte an zahlreichen renommierten Bühnen, vornehmlich am Münchner Metropoltheater, in Erfolgsstücken wie »Tannöd« und »Unter dem Milchwald«. Für den Hörverlag las er u. a. Erik Axl Sunds »Victoria-Bergman«-Trilogie, »Die Vergessenen«, »Der Verrat« und »Das Erbe« von Ellen Sandberg und lieh Steve Cavanaghs Ermittler Eddie Flynn seine Stimme.

Die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Eva Mattes hat mit Fassbinder und Zadek gearbeitet und war jahrelang als »Tatort«-Kommissarin Klara Blum im TV zu sehen, wodurch sie einem großen Fernsehpublikum bekannt wurde.

Felix von Manteuffel, geboren 1945, gehört zu den großen deutschen Schauspielern der Gegenwart. Er spielte und spielt u. a. im Ensemble der Münchner Kammerspiele, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Burgtheater Wien, am Bayerischen Staatsschauspiel München sowie am Schauspiel Frankfurt. Daneben ist er regelmäßig im Fernsehen zu sehen und spielte im Kinofilm »Requiem für eine romantische Frau«. Seine markante Charakterstimme ist aus zahlreichen Hörbüchern und großen Rundfunk-Hörspielproduktionen wie »Der Zauberberg« nach Thomas Mann, »Moby-Dick oder Der Wal« nach Herman Melville oder »Jenseits von Eden« nach John Steinbeck bekannt.

Der Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening ist neben seinen Theaterengagements (u.a. Münchner Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Bayerisches Staatsschauspiel) in zahlreichen Dokumentationen, Hörfunk- und Hörbuchproduktionen zu hören, sowie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (u.a. »Diplomatie« von Volker Schlöndorff, »Tatort«, »Der Alte«, »Um Himmels Willen«) zu sehen.

Hans Christian Andersen (1805–1875) wuchs als Sohn eines Schuhmachers in Odense auf. Armut und Einsamkeit prägten seine Kindheit, Depressionen und andere Krankheiten verfolgten ihn bis ins Erwachsenenalter. Sein künstlerisches Talent wurde am Königlichen Theater in Kopenhagen entdeckt, wo er bere...

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