Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2003 mit dem Impac-Preis, 2005 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2006 mit dem Nobelpreis für Literatur. Im Hörverlag erschienen von ihm bereits: »Rot ist mein Name«, »Schnee«, »Das Museum der Unschuld«, »Das stille Haus« »Die rothaarige Frau« und »Istanbul«.
Gerhard Meier, geboren 1957, lebt seit 1986 in Lyon und übersetzt literarische Werke aus dem Türkischen und Französischen, unter anderem von Orhan Pamuk, Zülfü Livaneli, Amin Maalouf, Henri Troyat und Sait Faik. 2014 erhielt er für sein Gesamtwerk den Paul-Celan-Preis.
Thomas Loibl, 1969 in Brüggen geboren, absolvierte seine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Danach folgten Engagements, u. a. in Düsseldorf, Stuttgart, Köln und München. Neben zahlreichen Fernsehfilmen spielte Thomas Loibl in Kinoproduktionen wie »Sommer in Orange«, »Sommerhäuser« und dem oscarnominierten Film »Toni Erdmann«. Für den Hörverlag las er u. a. »Die Unverhofften« von Christoph Nußbaumeder, »Die rothaarige Frau« und »Die Nächte der Pest« von Orhan Pamuk sowie »Der Morgenstern« und »Die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit« von Karl Ove Knausgård.
Juliane Köhler erhielt ihre Schauspielausbildung am H.B. Studio in New York. Ihre Karriere begann mit einem Engagement am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover. Seit 1993 ist sie mit Unterbrechungen Mitglied des Ensembles des Bayerischen Staatsschauspiels in München und ist regelmäßig in TV- und Kinoproduktionen zu sehen. Internationale Bekanntheit erlangte Juliane Köhler durch ihre Rolle im Kinofilm »Aimée und Jaguar«, für den sie zusammen mit Maria Schrader den Silbernen Bären erhielt. In dem Film »Nirgendwo in Afrika« der Regisseurin Caroline Link, der 2003 mit dem Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film ausgezeichnet wurde, spielte sie die Hauptrolle.