Kann man heutzutage noch hoffen? Ein Hörbuch für alle, die klar denken und trotzdem optimistisch bleiben wollen!
Es ist noch nicht lange her, da stand die Zukunft für eine bessere Welt. Inzwischen haben wir uns angewöhnt, mit dem Schlimmsten zu rechnen, und mussten oft genug erleben, dass es noch schlimmer kam. Gibt es wirklich keinen vernünftigen Grund mehr, zu hoffen? Philipp Blom findet die Ursprünge der Hoffnung in einem religiösen Weltverständnis, mit dem die Gegenwart nicht mehr viel anfangen kann: Das Dasein war sinnvoll, weil es in ein ewiges Leben münden würde. Heute könnte uns das Bedürfnis nach Hoffnung dazu treiben, ein sinnvolles Leben zu führen, indem wir Ziele für eine bessere Welt verfolgen: Gerechtigkeit etwa oder Nachhaltigkeit. Das wäre das Gegenteil von naivem Optimismus, das wäre eine vernünftige Haltung zur Welt. Sie ist nötiger denn je.
Das Hörbuch wird gelesen von Alexander Gamnitzer, der bereits die Werke von Harald Jähner und Peter Frankopan zu großen Hörbuch-Erfolgen gemacht hat.
Philipp Blom, geboren 1970, studierte Philosophie, Geschichte und Judaistik in Wien und Oxford. Er lebt als Schriftsteller und Historiker in Wien. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. das Stipendium am Getty Research Institute in Los Angeles, den Premis Internacionals Terenci Moix und den NDR Kultur Sachbuchpreis.Zu seinen Publikationen zählen unter anderem die Bestseller Die Welt aus den Angeln (2017) , Was auf dem Spiel steht (2017) und Die Unterwerfung (2022).
Alexander Gamnitzer studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Nach Jahren als Emsemblemitglied u. a. am Schauspiel Leipzig und am Staatsschauspiel Dresden ist er seit 2018 Professor für Schauspiel an der HMT Leipzig. Seine wohlklingend tiefe Stimme ist der ideale Begleiter für dieses Hörbuch.