Terry Pratchett, geboren 1948, schrieb 1983 seinen ersten Scheibenwelt-Roman – ein großer Schritt auf seinem Weg, einer der erfolgreichsten Autoren Großbritanniens und einer der populärsten Fantasy-Autoren der Welt zu werden. Von Pratchetts Romanen wurden weltweit 85 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 40 Sprachen übersetzt. Für seine Verdienste um die englische Literatur verlieh ihm Queen Elizabeth sogar die Ritterwürde. Terry Pratchett starb am 12.3.2015 im Alter von 66 Jahren.
Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, hat mit Romanen wie »Äon«, »Das Erwachen« oder »Das Schiff« die deutsche Science-Fiction-Literatur der letzten Jahre entscheidend geprägt. Spektakuläre Zukunftsvisionen verbunden mit einem atemberaubenden Thriller-Plot sind zu seinem Markenzeichen geworden und verschaffen ihm regelmäßig Bestsellerplatzierungen. Zuletzt sind bei Heyne seine Thriller »Der Riss« und »Messias« erschienen. Andreas Brandhorst lebt im Emsland.
Dirk Bach (1961–2012) war Schauspieler, Moderator, Hörbuch- und Synchronsprecher und zählte im deutschen Fernsehen wie auf der Bühne zu den populärsten Komikern. Nach ersten Erfahrungen auf Studentenbühnen und in freien Theatergruppen im In- und Ausland wurde er 1992 festes Ensemblemitglied des Kölner Schauspielhauses. Einem breiteren Publikum wurde er 1992 mit der »Dirk Bach Show« (RTL und Super RTL) bekannt. Unzählige Auftritte in Serien (»Lukas«, »Der kleine Mönch«), Shows, als Moderator (»Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!«, »Schillerstraße«) und Schauspieler verankerten ihn fest als bekannte Comedy-Größe. Er blieb auch dem Theater treu, beispielsweise gehörte er 2010 zum Ensemble der Wormser Nibelungen-Festspiele und lieh als Synchron- und Hörbuchsprecher unterschiedlichsten Stoffen seine charakteristische Stimme. Seine Arbeit wurde u.a. mit dem Telestar, zwei mal dem Deutschen Comedypreis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Für seinen sozialen Einsatz für die Gleichberechtigung von Homosexuellen und im Kampf gegen HIV und AIDS erhielt Dirk Bach den ›Humanitarian Award‹ sowie den ›Reminders Day Award‹.