Insgesamt 154 Sonette schreibt man Shakespeare zu. Kein Werk der Weltliteratur – außer der Bibel – wurde häufiger ins Deutsche übersetzt. Shakespeare besingt in seinen Sonetten das Begehren, die Angst vor dem Altern und die Folgen krankhafter Eifersucht. Er schuf damit eine moderne Form der Liebeslyrik, die bis heute nichts von ihrer metaphorischen Suggestivkraft eingebüßt hat.
William Shakespeare (1564-1616) gilt als einer der größten Dichter und Dramatiker der Weltgeschichte. Er verfasste zahlreiche Dramen, Tragödien, Komödien und Gedichte, mit denen er schon zu Lebzeiten Anerkennung und Wohlstand errang. Aber erst in den folgenden Jahrhunderten wurde er zum Prototypen des literarischen Genies, ohne den die Entwicklung der neueren Literatur von Goethe über Brecht bis in die Gegenwart hinein undenkbar ist.
Michael Rotschopf wurde bereits während seines Studiums von Claus Peymann an das Wiener Burgtheater geholt und ist seitdem eine feste Größe auf internationalen Bühnen und im Fernsehen. Als Sprecher trat er unter anderem bei der US-Erstaufführung des Requiem für einen jungen Dichter in der Carnegie Hall sowie in Paris, London und der Berliner Philharmonie auf.