Fast alle Biographien Helmut Schmidts enden mehr oder weniger mit dem Jahr 1982, dem Jahr seines Ausscheidens aus dem Kanzleramt. Von seinem Leben in den dreiunddreißig Jahren danach drang nur wenig nach außen. Wie aber wurde dieser Mann, der 1982 noch als durchschnittlicher Kanzler galt, zu einem Idol der Deutschen? Thomas Karlauf, der seit 1987 fast alle Buchveröffentlichungen Schmidts betreute, besaß uneingeschränkten Zugang zu dessen Privatarchiv. Seine Biographie entfaltet ein intimes Stück deutscher Zeitgeschichte, gespiegelt im Leben jenes Mannes, den viele Deutsche zum Vorbild schlechthin erklärten. Teil I Jahre der Zurückhaltung (1982–1990) 1 Inszenierung eines Verrats 2 Die langen Schatten der SPD 3 Zurück in Hamburg 4 Einmal um die Welt 5 Schwierige Verwandte 6 Keine Memoiren? Teil II Jahre der Einmischung (1991–2003) 7 Weil das Land sich ändern muss 8 Entdeckung einer Weltmacht 9 Die schwere Hypothek 10 Die rot-grünen Jahre Teil III Wege des Ruhms (2003–2015) 11 Das Gedächtnis der Nation 12 Deutungshoheit 13 Lauter Abschiede 14 Die letzten Monate
Fast alle Biographien Helmut Schmidts enden mehr oder weniger mit dem Jahr 1982, dem Jahr seines Ausscheidens aus dem Kanzleramt. Von seinem Leben in den dreiunddreißig Jahren danach drang nur wenig nach außen. Wie aber wurde dieser Mann, der 1982 noch als durchschnittlicher Kanzler galt, zu eine...