Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran erreicht mit der jüngsten offenen Konfrontation und dem militärischen Eingreifen der USA eine neue Eskalationsstufe. Zuvor haben schon der 7. Oktober 2023 und die gewaltvolle Auseinandersetzung in Gaza den Nahen Osten in eine neue Phase des radikalen Umbruchs gestürzt, die Feindbilder zwischen Juden und Muslimen in fataler Weise zementiert. Dieser Konflikt erschüttert nicht nur die gesamte Region, an ihm zeichnet sich, im spannungsreichen Einfluss der USA, Chinas und Russlands auf den Nahen Osten, zugleich ein Kampf um eine neue Weltordnung ab – mit unmittelbaren Folgen nicht zuletzt für Europa und Deutschland.
Die deutsch-iranische Journalistin Shahrzad Eden Osterer und der langjährige Nahost-Korrespondent Richard C. Schneider nehmen die Ursachen der sich immer weiter verschärfenden Konfrontation in den Blick und zeigen, welche komplexen Machtstrukturen und Ideologien sich dahinter verbergen. Ein fesselnder Bericht am Puls der aktuellsten Entwicklungen – und eine tiefgründige Analyse, die vor Augen führt, was in dieser gefährlichsten Krisenregion der Welt derzeit geschieht und was ihr bevorsteht.
Shahrzad Eden Osterer, 1984 in Teheran geboren, entschied sich mit zwanzig Jahren, ihre Heimat zu verlassen. Seit 2010 arbeitet sie als Journalistin, Moderatorin und Autorin für verschiedene Medien, vor allem für den Bayerischen Rundfunk und die ARD. Als gefragte Expertin tritt sie regelmäßig zu den Themen Naher Osten, Antisemitismus, Frauenrechte und Protestbewegungen auf. Durch ihre langjährige Berichterstattung, intensiven Recherchen und engen Kontakte zur iranischen Zivilgesellschaft und Opposition gilt sie im deutschsprachigen Raum als eine der profiliertesten Stimmen zum Iran.