Uruguay: das Land, das wie ein Riese spielt erzählt eine der unwahrscheinlichsten Erfolgsgeschichten des Weltsports: wie eine Nation mit kaum dreieinhalb Millionen Einwohnern in den 1920er-Jahren zweimal Olympiasieger wurde, 1930 die erste Weltmeisterschaft ausrichtete und gewann, und 1950 im Maracanã vor der größten jemals bei einem Fußballspiel anwesenden Menschenmenge Brasilien schockierte. Das Buch verfolgt diese Geschichte von den Docks Montevideos, wo britische Seeleute den Sport einführten, über den Bau des Estadio Centenario in weniger als neun Monaten und den langen Niedergang der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts bis zur modernen Generation um Diego Forlán, Luis Suárez, Edinson Cavani und Diego Godín, die Uruguay achtzig Jahre nach Amsterdam zurück ins WM-Halbfinale führte. Es untersucht zudem die wahren Ursprünge der "Garra Charrúa", des Kampfgeist-Mythos, mit dem uruguayische Erfolge oft erklärt werden, und stellt ihm die disziplinierten Akademien, die Vereinsinfrastruktur und die Spielerexport-Ökonomie gegenüber, die diesen Fußball tatsächlich tragen. Eine präzise, gut belegte Darstellung für alle, die verstehen wollen, wie eine kleine Nation mit Giganten mithalten kann.
Uruguay: das Land, das wie ein Riese spielt erzählt eine der unwahrscheinlichsten Erfolgsgeschichten des Weltsports: wie eine Nation mit kaum dreieinhalb Millionen Einwohnern in den 1920er-Jahren zweimal Olympiasieger wurde, 1930 die erste Weltmeisterschaft ausrichtete und gewann, und 1950 im Mar...