Vor allem aber erzählt uns Isabel Allende von sich selbst – denn das Schreiben ist für sie nicht bloß Handwerk, es ist ein unaufhörlicher Drang, ein Akt der Hingabe, eine zutiefst menschliche Möglichkeit, das flirrende Chaos der Welt zu bändigen, dem eigenen Leben einen Sinn zu geben. Und so erzählt sie von prägenden Erlebnissen und bizarren Begegnungen – lauter nie zuvor gehörte Szenen und Anekdoten –, von verblüffenden Einsichten und Ideen, sie erzählt aus den über acht Jahrzehnten eines so reichen, weltumspannenden Lebens.
Ungekürzte Lesung mit Ruth Reinecke
4h 52min
Isabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, arbeitete als Journalistin und Schriftstellerin in Chile und engagierte sich schon früh für Frauenrechte. Als Salvador Allende, ein Cousin ihres Vaters und Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Venezuela, wo sie 13 Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman »Das Geisterhaus« (dt. 1984). Es folgten viele weitere Romane. Im Hörverlag erschienen zuletzt »Ein unvergänglicher Sommer« (2018), »Dieser weite Weg« (2019), »Was wir Frauen wollen« (2021), »Violeta« (2022), »Der Wind kennt meinen Namen« (2024) und »Mein Name ist Emilia della Valle« (2025). Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.
Ruth Reinecke, 1955 in Ost-Berlin geboren, studierte an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Seit 1979 ist sie im Ensemble des Maxim Gorki Theaters. Einem breiten Publikum wurde sie durch ihre Rolle der Marlene Kupfer in der TV-Serie »Weissensee« bekannt, für die sie 2016 den Grimme-Preis erhielt. Neben ihrer Schauspieltätigkeit spricht sie auch regelmäßig Hörbücher ein und übernimmt Hörspielrollen.