Elena Ferrante ist ein Phänomen. Mit ihrem Epos über die Freundschaft zwischen den ungleichen Frauen Elena und Lila hat sie Literaturgeschichte geschrieben. Schon der Auftakt »Meine geniale Freundin« hat Suchtpotenzial. In den Fortsetzungen »Die Geschichte eines neuen Namens« und »Die Geschichte der getrennten Wege« entwirft sie ein Universum voller lebendiger Figuren, berührender Emotionen und unerwarteter Wendungen. Und wer nicht spätestens beim Finale »Die Geschichte des verlorenen Kindes« vom Ferrante-Fieber gepackt ist, hat kein Herz
Enthält
»Meine geniale Freundin (Kindheit und frühe Jugend)«: Track 001–158
»Die Geschichte eines neuen Namens (Jugendjahre)«: Track 159–416
»Die Geschichte der getrennten Wege (Erwachsenenjahre)«: Track 417–653
»Die Geschichte des verlorenen Kindes (Reife und Alter)«: Track 654–980
Ungekürzte Lesung mit Eva Mattes
62h 12min
Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans »Lästige Liebe« 1992 für die Anonymität entschieden. Später veröffentlichte sie »Tage des Verlassenwerdens« und »Die Frau im Dunkeln«. Ihre »Neapolitanische Saga« umfasst »Meine geniale Freundin«, »Die Geschichte eines neuen Namens«, »Die Geschichte der getrennten Wege« sowie »Die Geschichte des verlorenen Kindes«. Für den vierten und letzten Band der Reihe stand sie auf der Shortlist für den Man Booker International Prize. 2020 erschien ihr Roman »Das lügenhafte Leben der Erwachsenen«.
Eva Mattes, 1954 in Tegernsee geboren, hatte schon mit zwölf Jahren erste Auftritte im Film und am Theater. Große Filmrollen erhielt sie 1970 in Michael Verhoevens Anti-Vietnamfilm »o.k.« und 1971 in Reinhard Hauffs »Mathias Kneissl«. Für beide Filme wurde sie mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet, machte damit Rainer Werner Fassbinder auf sich aufmerksam und erspielte sich unter seiner Regie ihren Ruf als eine der profiliertesten Darstellerinnen des jungen deutschen Films. Aber sie blieb dem Theater treu. 1981 etwa glänzte sie in Zadeks Shakespeare-Inszenierung »Der Widerspenstigen Zähmung«. 1994 wurde Mattes fünftes Direktoriumsmitglied am Berliner Ensemble, neben Peter Zadek, Heiner Müller, Fritz Marquardt und Peter Palitzsch. Nach dem Weggang Zadeks 1995 legte sie ihren Direktionsposten am BE nieder, blieb aber als Schauspielerin im Ensemble. Eva Mattes ermittelte jahrelang als Kommissarin Klara Blum für den Konstanzer »Tatort«. U. a. für Ihre Sprecherleistung bei Elena Ferrantes »Die Neapolitanische Saga« wurde sie 2018 sie mit dem Deutschen Hörbuchpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.