Andrej, ein bescheidener Arbeiter mit einer Vorliebe für grünen Jasmintee und einer verborgenen Genialität, wird Teil der zweiten Mars-Mission. Doch hinter dem technischen Projekt verbirgt sich ein geistiger und gesellschaftlicher Neuanfang. Ausgestattet mit seinem „Mars-Pass“ und einem mysteriösen Handbuch beginnt für ihn eine Vorbereitung, die ihn mit seinen eigenen Vorurteilen und seiner tiefsten Hoffnung konfrontiert.
„Rote Heimat“ ist ein Roman über die Suche nach dem Sinn, die Vereinbarkeit von künstlicher Intelligenz und Schöpfung und die Frage, was es wirklich bedeutet, ein Mensch zu sein – egal auf welchem Planeten.
Andreas Merk gibt mit „Rote Heimat“ sein beeindruckendes Debüt als Romanautor. Sein Schreiben ist geprägt von einer klaren, sachlichen Sprache und dem Verzicht auf oberflächliche Effekte. In seinem Erstlingswerk verbindet er technisches Interesse mit tiefgründigen philosophischen Fragen über die Zukunft der menschlichen Zivilisation. Merk entwirft darin eine Vision, in der künstliche Intelligenz und menschliche Bestimmung auf dem Weg zu einer neuen Heimat auf dem Mars verschmelzen.